Programmebeschreibung: Muse
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Programm-Vorstellung
Fakten
- Grafikumgebung: QT
- Unterstützte Dateiformate:
- Schnittstellen: Jack
- Plugins: LADSPA, DSSI
- Besonderheiten: Eigene Softsynth-Schnittstelle, Soundfontplayer, einfacher Drumsampler
- Aktuelle Version: 0.8.1
Beschreibung
MusE verbindet - wie auch Cubase oder Logic - MIDI-Sequenzing, Harddiskrecording und Synthesizer- und Samplerfähigkeiten auf einer Oberfläche. Das Hauptfenster bietet den Überblick über das gesamte Arrangement. Hier sind die MIDI- und Audiospuren auf einen Blick zu sehen. Die MIDI-/Audiospuren lassen sich zerschneiden, kopieren, zusammenkleben und vieles mehr. So lassen sich sehr einfach komplizierte Arrangements aus einfachen Loops erstellen. Wenn Du eines der vorhin genannten Windows- oder Mac-Programme kennst, findest Du Dich hier schnell zurecht. Durch doppelklicken auf einzelne Parts werden diese geöffnet und können bearbeitet werden. Im MIDI-Bereich stehen hier die bewährten Editiorenarten Pianoroll, Drums-Editor und Event-List zur Verfügung. Natürlich können auch externe MIDI-Controller aufgenommen werden, sogar die Multi-Aufnahme von mehreren MIDI-Eingängen und deren Routing ist schon verwirklicht. Gerade diese beeindruckt, da wirklich jeder eigenen Spur (oder mehreren gemeinsam) nicht nur ein eigener MIDI-Ausgang (device+spur), sondern auch ein eigener Eingang (device+spur) zugeordnet werden kann. Dazu gibt es einen MIDI-Filter zur Veränderung des MIDI-Signals. Sowohl mit externen Klangerzteugern, als auch mit virtuellen Klangerzeugern in Form von PlugIns funktioniert der MIDI-Teil von MusE wirklich schon sehr anständig (inclusive timing) ! Auch im Audiobereich gehen die grundsätzlichen Funktionen schon anständig: *.wav Import/Export, Aufnahme und Wiedergabe von Audio. Leider kann bisher nur eine Stereo-Spur aufgenommen werden. Im Audio-Editor geht Momentan noch nicht viel, was allerdings auch nicht verwundert, da Audio erst seit kurzem voll unterstützt wird. Dafür gibt es schon einen netten Audio-Mixer (mit 4 Sub-Gruppen). Wenn du einen Softsynth (z.b. Fluidsynth) aktivierst erscheint dieser als möglicher MIDI-Device im Arrange-Fenster und eine neue Spur im Audiomixer wird erzeugt. Im Audiomixer kannst du bis zu 4 LADSPA-Effekt-Plugins auf jede Spur legen (auch auf die Gruppen, Softsynths und den Master). Wer bisher mit einem Hardware-Sequenzer gearbeitet hat, wird hier nichts vermissen. Wer mit den bekannten Win/Mac-Programmen arbeitet, wird einige Features vermissen, kann jedoch im Ergebnis alles hinbekommen. Für midi ist (auch für den praktischen einsatz im alltag eines musikers) voll tauglich. Im Audiobereich arbeitet es sehr gut und es gibt keinen Grund, einen der eingeschlagenen Wege zu bemängeln. Wenn MusE (was wohl in der kommenden Version 0.7 geplant ist) auch noch auf mehr als einer Stereo-Spur aufnehmen kann und Audio nicht nur über einen Master, sondern auch auf mehrere Ausgänge einer Soundkarte geroutet werden können, lässt sich eigentlich auch im Audiobereich schon anständig arbeiten. Und so schnell, wie die Entwicklung bisher ging, sind auch Dinge wie weitere Funktionen im Audio-Editor oder Automation in nicht allzulanger Zeit zu erwarten...
HowTos & Tips
Siehe Externe Links
